Personen | Team

TEAM OFFENBURG

Prof. Daniel Fetzner, Professur an der Hochschule Offenburg mit den Schwerpunkten künstlerische Forschung und interaktive Webdokumentationen. Leitung des Labors für Medienökologie.

2002-2014, Professor für Digitale Medien an der Hochschule Furtwangen. 2007 Visiting Professor an der San Francisco State University und Gastkünstler am ZKM. 2008 Gründung der Forschungsgruppe mbody. 2009-2011 Leiter des Media Design Department an der German University Cairo. Mitarbeit und Lehrbeauftragter am Institut für Medienkulturwissenschaft der Universität Freiburg

Ephraim Wegner, künstlerischer Mitarbeiter am Labor für Medienökologie der Hochschule in Offenburg. 2018 Vertretungsprofessur für Audiovisuelle Informatik an der HKDM Freiburg.

Ephraim Wegner ist seit 1997 freiberuflich als Musiker, Komponist & Medienkünstler tätig. 2013 Diplom für Audiovisuelle Medien an der KHM Köln, Lehrtätigkeiten an verschiedenen Schulen und Hochschulen und Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Programmierung digitaler Klangerzeugung und der Entwicklung interaktiver und spartenübergreifender Ansätze und Konzepte. Das Aufführungsspektrum reicht von reinen Improvisationen über ausnotierte Werke bis hin zu algorithmischen Kompositionen – wie unter anderem bereits bei der Sendung ars acoustica (SWR2), dem Festival Acht Brücken in Köln und den Donaueschinger Musiktagen zu hören war.

Dr. Dr. Martin Dornberg, (*1959) Studium der Medizin und Philosophie an der Universität Freiburg/Breisgau, Doppelpromotion in Medizin und Philosophie. Arzt für Innere und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, spezielle Schmerztherapie. Leiter des Zentrums für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Ärztehaus am St. Josefskrankenhaus Freiburg. Seit 1989 Lehrauftrag für Philosophie und für interdisziplinäre Anthropologie an der Universität Freiburg, Mitarbeit am Institut für Medienkulturwissenschaft und am Zentrum für Anthropologie und Gender Studies. Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte: Psychosomatik, Psychotherapie, Psychoanalyse, Philosophien der Neuzeit/ (Post-)Moderne, Medizintheorie und Medizinethik, Theorien des Körpers und der Medien. Mitarbeit in verschiedenen philosophischen Fachgesellschaften und verschiedenen psychosomatisch-psychotherapeutischen und Aus- und Weiterbildungsgängen (u.a. Uniklinik Freiburg). Gründungsmitglied von »mbody. Künstlerische Forschung in Medien, Somatik, Tanz und Philosophie« (2008).
Martin Dornberg wirkt während der gesamten Projektlaufzeit an Planung, Durchführung, Evaluation und Beratung des Projekts mit und bringt dabei seine Expertise auf den Gebieten der Psychosomatik, Ästhesiologie, transdisziplinärer wissenschaftlicher und künsterischer Forschung und von Philosophie/interdisziplinärer Anthropologie ein.

TEAM KONSTANZ

Prof. Dr. Beate Ochsner ist seit 2008 Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Konstanz. Zuvor war sie Assistentin am Lehrstuhl für Romanistik I an der Universität Mannheit und nahm Gastdozenturen und Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck, Basel und St. Gallen wahr. Sie habilitierte sich 2002 mit der Arbeit DeMONSTRAtion. Zur Repräsentation des Monsters und des Monströsen in Literatur, Fotographie und Film.

Die Forschungsschwerpunkte von Beate Ochsner liegen im Bereich der audiovisuellen Produktion von Dis/Ability, den medialen Praktiken des Sehens und Hörens, medialen Teilhabekulturen, Monster/Monstrositäten, dem deutschen Kino und Intermedialität.

Louise Haitz hat ihr Bachelor-Studium in Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften (LKM) an der Universität Konstanz im Herbst 2013 mit einer Arbeit über Die Produktion eines intersexuellen Körpers im ‚Fall Semenya‘ abgeschlossen. Im Anschluss hat sie das Masterstudium LKM begonnen. 2014 erhielt Louise Haitz ein DAAD-Stipendium und verbrachte einen mehrmonatigen Studienaufenthalt an der Universidad de Valparaíso de Chile, wo sie Philosophie und Film studierte.

Louise Haitz arbeitet in Teilprojekt 2 Recht auf Mitsprache: Das Cochlea-Implantat und die Zumutungen des Hörens mit. Sie partizipiert an regelmäßigen Lektüre- und Diskussionssitzungen und unterstützt die Eruierung des Forschungsgegenstandes sowie die Entwicklung einer methodischen Herangehensweise.

Markus Spöhrer ist Post-Doc im Teilprojekt 2 der Forschergruppe. In seiner Dissertation „Film als epistemisches Ding: Zur Produktion von HipHop-Kultur und Till Hastreiters Status YO!“ (betreut durch Prof. Dr. Beate Ochsner und Prof. em. Christoph Georg Tholen) hat er sich mit wissenschaftstheoretischen und -soziologischen Ansätzen als Zugänge zur (Film)Produktion von HipHop-Kultur auseinandergesetzt.

Studium der Amerikanistik, Germanistik und Anglistik (Universität Tübingen) sowie Media Studies (University of Miami). Lehr- und Forschungsschwer-punkte sind Film- und Medientheorie, deutscher Gegenwartsfilm, Medien und Enhancement, Blended Learning / Online Lernen.

Robert Stock ist wissenschaftlicher Koordinator der DFG-Forschergruppe „Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme“. Gegenwärtig arbeitet er an der Entwicklung eines Post-Doc-Projekts zum Thema ‚akustische Teilhabe‘. In seiner Dissertation am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) in Gießen analysiert er postkoloniale Erinnerungspolitiken mit Blick auf Dokumentarfilme aus Mosambik und Portugal.

Vorher hat er Europäische Ethnologie, Osteuropastudien und Portugiesische Philologie an der HU und FU Berlin studiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Zusammenhang von medialen Praktiken und Teilhabe, Fragen und Theorien des Körpers im Kontext der technologischen Bedingung, Disability Studies sowie Ambivalenzen und Probleme postkolonialer Filmproduktionen.